Årøsund

Hafen bei Årøsund

Zuletzt bearbeitet 22.06.2021 um 11:44 von NV Charts Team

Breite

55° 15’ 40.7” N

Länge

9° 42’ 28.4” O

Beschreibung

Kleiner Fischerei- und Fährhafen, der um eine große Marina für die Sportschifffahrt erweitert wurde.

NV. Hafenlotse

Navigation

Die Ansteuerung des gut betonnten und befeuerten Fahrwassers nach Årøsund ist zeitweise durch den hart setzenden Strom nicht einfach. Man dreht erst zwischen der Nord- und der Ostmole in den Hafen hinein, um dann im Stromschatten die Südmole zu umfahren. Die Befeuerung führt nachts teilw. sehr dicht an den unbeleuchteten Tonnen vorbei, so dass ein guter Ausguck zu empfehlen ist.

Liegeplätze

Gastliegeplätze in ausreichender Zahl sind an Schwimmstegen im Yachthafen vorhanden, wo die Wassertiefe 2,5 – 3m beträgt. Das Fischereibecken und der Fähranleger sollten von der Sportschifffahrt nicht genutzt werden.

Versorgung

Grundversorgung mit Lebensmitteln auf dem 1,5km entfernten Campingplatz. Ansonsten Brennstoff und Reparaturen durch Werftbetrieb.

NV. Landgangslotse

Wer im Yachthafen von Årøsund angelegt hat, wird schnell feststellen, dass der Ort am gleichnamigen Sund nicht viel Sehenswertes zu bieten hat. Einen eigentlichen Ortskern gibt es nicht. Vielmehr bilden verstreut liegende Einfamilienhäuser im wesentlichen die Bebauung des klei­nen Ortes.

Årøsund lässt heute nichts mehr von seiner einstigen Bedeutung als Fährstelle für den Viehtransport zwischen Assens auf der Insel Fyn und den großen Märkten in Schleswig‑Holstein im 18. und 19. Jahrhundert erahnen. Als Transportstation spielte Årøsund nach dem dänisch-preußischen Krieg von 1864 keine wichtige Rolle mehr. Mit der preußischen Inbesitznahme verlor der Hafen schnell seine Bedeutung. Erst nach der Rückführung Nordschleswigs zu Dänemark nahm der Fährverkehr wieder zu und der Ort belebte sich nach 1920 nochmals.

Aber die Lebensader wurde schon wenige Jahre danach endgültig gekappt. Als mit der Fåborg‑Mommark-Fährlinie und der Brücke über den Kleinen Belt attraktivere Verkehrsverbindungen geschaffen wurden.

Am Hafen befinden sich ein Kiosk und ein Fischgeschäft. In wenigen Minuten setzt eine Fähre zur landschaftlich reizvollen Insel Årø über. Außerdem lohnt sich ein Ausflug mit dem Bus nach Haderslev (siehe Haderslev und Årø).

Das 1903 erbaute Årøsund‑Badehotel in der Nähe des Hafens bietet traditionelle dänische Küche. Vom Restaurant aus genießt man den Blick über den Sund und die Insel Årø.

Für den Weg zum ca. 1,5km in südlicher Richtung vom Hafen gelegenen Campingplatz sollte man auf eines der Leihfahrräder am Hafen zurückgreifen, ansonsten wird der Weg zum Einkauf doch etwas lang.

Hafeninformation

Max. Tiefe 3 m

Kontakt

Telefon +45 21 76 18 63
Webseite https://www.aarosundmarina.dk

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Dusche

Restaurant

Imbiss

Kran

Internet

Fuel Diesel

Werft

Slipanlage

Öff. Verkehr

Fahrräder

Müll

Abwasser

Kommentare

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