Stavreby

Hafen bei Stavreby Bådehavn

Zuletzt bearbeitet 16.07.2022 um 17:50 von NV Charts Team

Breite

55° 4’ 47.3” N

Länge

12° 8’ 45.2” O

Beschreibung

Kleinboothafen im westlichen Teil des Bøgestrøms.

NV. Hafenlotse

Navigation

Da das Bøgestrøm-Fahrwasser unbefeuert ist, sollten Ortsunkundige den Hafen nur tagsüber anlaufen. Die Ansteuerung erfolgt über die betonnte Baggerrinne mit 1,5 m Solltiefe von der Südtonne der Untiefe vor Stavesnække aus.

Liegeplätze

Für Gäste ist kaum Platz, evtl. gleich vorn auf Plätzen mit 1,2m Wassertiefe oder nach Absprache mit dem Hafenmeister längsseits im Hafen festmachen.

Versorgung

Versorgungsmöglichkeiten in Jungshoved By. Fahrräder kann man beim Hafenmeister bekommen. Keine Sanitäranlagen.

Der Anleger vor der Kirche bei Slotsbakke, ca. 1sm westlich von Stavreby (0,5m Wassertiefe), sollte nur von Ortskundigen angelaufen werden.

NV. Landgangslotse

Der knapp 100 Einwohner zählende Ort liegt etwa 600 Meter nördlich des Hafens in landschaftlich reizvoller Umgebung. Einkaufsmöglichkeiten gibt es hier keine. Wer sich versorgen will, muss in das Dorf Jungshoved fahren, das rund drei Kilometer nordwestlich des Hafens liegt. Zu diesem Zweck stellt der Hafenmeister Arne Henriksen maximal drei Fahrräder kostenlos zur Verfügung.

In unmittelbarer Nähe der sehenswerten Kirche von Jungshoved (sie liegt weitab vom Dorf rund drei Kilometer westlich des Hafens) sind auf einer Erhebung des Landvorsprunges „Slotsbakke“ noch Spuren einer frühmittelalterlichen Burg zu entdecken. Sie soll während der Schwedenkriege zerstört worden sein. Unter dem Namen Junxhonaeth wird die Burg in einem Schriftstück des Jahres 1231 genannt. Man vermutet, dass die Festung um das Jahr 1000 von dem Wikingerhäuptling Joffne erbaut worden war. Bereits vor 7000 Jahren wohnten Menschen am Fuss der späteren Burg. In dem niedrigen Wasser vor der Schlosserhöhung sind Reste einer Siedlung aus der Zeit um 5000 v. Chr. gefunden worden.

Schon wegen des Ausblicks von der Burg-Erhebung lohnt sich der Spaziergang hierher.

Allerlei phantasievolle Geschichten ranken sich um den Göngehäuptling, einer Art dänischem Robin Hood. Nachdem er vor den Schweden aus dem schonischen Göngeland geflüchtet war, machte er den schwedischen Soldaten in der Gegend von Jungshoved und Præstø das Leben unsicher (1657-1660).

Mehrfach ist es ihm der Sage nach gelungen, seine Widersacher in einen Hinterhalt zu locken. So soll er einmal zu Fuß über das Eis vor den Schweden geflüchtet sein. Wie von ihm vorausgesehen, blieben seine Verfolger auf ihren Pferden sitzen, brachen in das Eis ein und ertranken. Die einsame Kirche von Jungshoved ist eine der wenigen in Dänemark mit einem Nord-Turm, weil im Westen kein Platz vorhanden war, als ein Turm angebaut werden sollte. Für die Historiker sind die Kalkmalereien des um 1200 erbauten Gotteshauses besonders bedeutsam – wegen des seltenen Totentanz-Motives.

Hafeninformation

Max. Tiefe 1.5 m

Kontakt

Telefon +45 5599 9057
Webseite http://stavreby.dk

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Kran

Slipanlage

Öff. Verkehr

Fahrräder

Müll

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