Glücksburg

Hafen bei Glücksburg

Zuletzt bearbeitet 22.07.2021 um 12:08 von NV Charts Team

Breite

54° 50’ 17.9” N

Länge

9° 31’ 26.4” O

Beschreibung

Yachthafen des Flensburger Segelclubs und der Hanseatischen Yachtschule am Ortsrand des alten Badeortes Glücksburg.

NV. Hafenlotse

Navigation

Die Ansteuerung ist tagsüber unproblematisch. Sie erfolgt mit ca. 180° und führt direkt in die Hafeneinfahrt. Nachts ist das Einlaufen in den unbefeuerten Yachthafen – mit Umsicht – wegen der allgemeinen Beleuchtung der Anlage auch möglich.

Liegeplätze

Gastboote liegen an freien, mit grünen Tafeln gekennzeichneten Liegeplätzen auf 1,5 – 3 m Wassertiefe. Die Stege C, D und E gehören zur Hanseatischen Yachtschule, die keine Gastlieger aufnimmt.

Versorgung

Bootsreparaturen und Slip und Clubhaus sowie Restaurant sind vorhanden. Einen Supermarkt gibt es im 2,5 km entfernten Glücksburg. Brötchenfahrrad gratis beim Hafenmeister ausleihbar.

NV. Landgangslotse

Das bemerkenswerteste an dem Ostseeheilbad vor der Haustür Flensburgs ist das wohl schönste Wasserschloss Deutschlands. Es hat durch seine Eigenschaft als zeitweilige königliche Residenz und Verwaltungssitz des Herzogtums Glücksburg einen bedeutenden Platz in der Geschichte Schleswig‑Holsteins und Skandinaviens inne. Außerdem ist das 1582 bis 1587 erbaute Schloss heute eines der herausragenden kulturellen Zentren Norddeutschlands. Eine bedeutende Sammlung niederländischer Tapisserien und flandrischer Ledertapeten zählen zu den Besonderheiten im Inneren des historischen Gebäudes. Eine Dokumentation der Schleswig‑Holsteinischen Erhebung von 1864, prachtvolle Deckenfresken in der Schlosskapelle und eine Waffensammlung mit einem Bündelgewehr von 1640 erwarten den Besucher unter anderem. Der Salon der Prinzessin Adelheid von Hohenlohe‑Langenburg, das Schlafzimmer der Kaiserin Auguste Viktoria und der Rote Saal bieten Sehenswertes vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Der über 30 Meter lange Rote Saal im ersten Stockwerk erinnert mit seiner durchgehenden Deckenwölbung und seinem Originalfußboden aus dem 16. Jahrhundert an den Speiseraum einer Ritterburg. Über dem Kamin prangt das Wappen der Glücksburger Herzöge. Traditionelle Schlosskonzerte finden während der Sommermonate im Musiksaal (auch Weißer Saal genannt) der Wasserburg statt.

Als „Wiege der Königshäuser“ wird das Schloss dank Christian IX. bezeichnet, der 1863 als erster Glücksburger auf den dänischen Thron kam. Ihn nannte man den Schwiegervater Europas, denn seine Töchter wurden mit dem englischen und russischen Königshaus verheiratet, ein Sohn bestieg den griechischen Königsthron und sein Enkel wurde König von Norwegen.

Der Name des Schlosses entstammt dem Wahlspruch von Herzog Hans dem Jüngeren, dessen Abkürzung „GGGMF“ über dem Portal eingehauen ist: Gott gebe Glück mit Frieden. Auch wenn das Schloss etwa vier Kilometer vom Yachthafen entfernt liegt, lohnt schon die einmalige Lage mit seinen vier Türmen am Schlosssee den Fußmarsch dorthin.

Für einen Besuch in Glücksburg sprechen außerdem 600 Hektar Wald, die an vielen Stellen an das Ufer der Förde heranreichen. So ist auch der idyllisch gelegene Yachthafen von Wald umgeben. Hier liegen die Boote der renommiertesten Yachtschule Deutschlands, der Hanseatischen Yachtschule. Vom Clubhaus des FSC hat man einen herrlichen Blick über die Flensburger Förde. Anlässlich der regelmäßig hier stattfindenden Regattaveranstaltungen ist der Hafen manchmal überfüllt.

Westlich der FSC-Anlagen liegt ein Pavillon aus der Gründerzeit, der das Restaurant „Quellental“, das älteste der Gegend, beherbergt. Hier kann man bei freundlicher Bedienung zu mäßigen Preisen überdurchschnittlich gut essen.

Schöne Seen und Teiche innerhalb des großen Waldgebietes, reizvolle Sandstrände, Fördebuchten und malerische Steiluferstellen sorgen für ein besonders abwechslungsreiches Landschaftsbild. Ausgedehnte Wanderwege, ein Naturpark mit einem Sika‑ und Schwarzwildgehege sowie der Waldlehrpfad dürften den Naturfreund ebenso begeistern wie der Waldabenteuerspielplatz die Kinder.

Sehenswert ist das Planetarium am Philosophenweg beim Yachthafen. Es ist das einzige private Planetarium in Europa. Rund 6000 Fixsterne, also alle Sterne, die man bei klarem Wetter mit bloßem Auge auf der nördlichen und südlichen Halbkugel sehen kann, erstrahlen in seiner Kuppel. Termine der Veranstaltungen sind hier zu finden.

Erwähnenswert ist das moderne Schwimm- und Wellnessbad „Fördeland Therme“ in der Sandwigstraße (5 min Fußweg), wo Segler jeden Alters bei schwerem Wetter eine unterhaltsame Alternative finden. Ein archäologischer Wanderweg, der Grabmonumente aus vorgeschichtlicher Zeit im Friedeholz zugänglich macht, bietet für Interessierte einen selten gebotenen Landausflug. Funde beweisen, dass sich hier schon vor 5000 Jahren Menschen angesiedelt hatten. Dagegen ist bislang nicht bewiesen, dass unter einem der Erdhügel am Hafen der sagenumwobene Wikingerhäuptling Sven ruhen soll.

Etwa eine halbe Stunde Fahrzeit benötigen die Fördedampfer, die von der Anlegebrücke Sandwig nach Dänemark fahren. Von hier aus bestehen auch ständige Schiffsverbindungen nach Flensburg.

Hafeninformation

Kontakt

Telefon +49 4631 969
Email Please enable Javascript to read
Webseite https://www.fsc.de

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Dusche

Restaurant

Kran

Internet

Einkaufen

Werft

Slipanlage

Kran

Öff. Verkehr

Fahrräder

Müll

Abwasser

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