Trave - Teerhofinsel

Hafen bei Lübeck (Falkenfeld / Vorwerk)

Zuletzt bearbeitet 18.01.2023 um 10:51 von Jensiejk, Inge Gret

Breite

53° 54’ 5.3” N

Länge

10° 42’ 0.9” O

Beschreibung

Am Altarm der Trave liegen mehrere private und kommerzielle Steganlagen. Da die Teerhofinsel durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist, erfolgt die Zufahrt jeweils vom südlichen oder nördlichen Arm. Elbe-Lübeck-Kanalfahrer finden hier Möglichkeiten zum Mastlegen oder -stellen. 

NV. Hafenlotse

Navigation

Die Ansteuerung beider Travearme erfolgt direkt vom Fahrwasser aus und ist mit einem Scheinwerfer oder entsprechendem Restlicht auch nachts möglich.

Liegeplätze

Im nördlichen Travearm liegen die Steganlagen des Stettiner Yachtclubs (StYC), des Schwartauer Segler-Vereins (SSV), des Eisenbahner SV Hansa Lübeck (ESVHL), der Princess-Yachthafen und die Hansa-Werft. Gastplätze findet man auf ca. 2,5m Wassertiefe nach Absprache mit den Anliegern oder Hafenmeistern. Im südlichen Travearm liegen die Anlagen der Kufra- und der Trave-Werft sowie die Nord-Ost-Marina. Auch hier findet man Liegeplätze auf 2,7 – 3,7m Wassertiefe nach Absprache mit den jeweiligen Werftbüros.

Versorgung

Außer guten Verkehrsverbindungen ins Zentrum von Lübeck (vom Bahnhof Schwartau) und dem Service der Werften gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Im Westteil der Teerhofinsel macht sich Verkehrslärm der nahen Autobahn und der Eisenbahnlinie unangenehm bemerkbar. Direkt vor dem Bahnübergang befindet sich ein gut sortierter kleiner Ersatzteilhandel. Dort kann man auch Propangas beziehen und Flaschen tauschen sowie gängige Motorteile wie Öl-und Treibstofffilter, Schäkel Schrauben Bolzen und und und erwerben.

NV. Landgangslotse

Industriebetriebe, Lagerhallen, die Nähe der Autobahn und die am Ufer entlang führende Eisenbahnstrecke sind Gründe, nicht in den toten Travearm hineinzulaufen, obwohl sich hier Yachthafen an Yachthafen reiht. Die Teerhofinsel ist im wesentlichen Vorstadthafen der Lübecker Yachtsportler.

Ihre Entstehung verdankt die Teerhofinsel einer Korrektur des natürlichen Flußverlaufs der Tave im Jahre 1882. Um die Verbindung zwischen dem Lübecker Stadthafen und der Ostsee zu verkürzen, wurde ein künstlicher Durchstich errichtet. Ihren Namen erhielt die so entstandene Insel durch die Ansiedlung des Teerhofes, der aus Gründen des Brandschutzes außerhalb des eigentlichen Stadtgebiets angelegt wurde. Schon zu Zeiten der Hanse war der Teer ein begehrtes Handelsgut, nicht zuletzt wegen seiner Bedeutung für die Segelschifffahrt, wo er zur Konservierung von Schiffsrümpfen und Tauwerk eingesetzt wurde.

Östlich der Teerhofinsel, an der Mündung der Schwartau in die Trave erinnert ein Gedenkstein an die hier ehemals in slawischer Zeit befindliche Siedlung Luibice („die Liebliche“). Die Urspünge in Form einer Burganlage, zu der auch eine Hafenanlage und weitere ausgelagerte Siedlungen gehörten, datieren zurück bis ins 7. Jh., wurden jedoch nach einem Angriff 1138 aufgegeben.

Hafeninformation

Kontakt

Versorgung

Strom

Wasser

Toilette

Dusche

Kran

Werft

Slipanlage

Öff. Verkehr

Müll

Kommentare

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